Sortenhonig
Sonnenblumenhonig
Die Sonnenblume wird in vielen europäischen Ländern als Ölsaat angebaut, vor allem in Ost- und Südeuropa, wo sie eine wichtige Nektar- und Pollenquelle für Bienen ist. Ihr Honig ist leuchtend gelb und kristallisiert wegen seines hohen Glucosegehalts rasch, oft hart. Sein Anteil an Sonnenblumenpollen schwankt stark.

Was wir wissen
Herkunft und Pflanze
Woran man sie erkennt
Der Gehalt an Sonnenblumenpollen im Honig schwankt stark, von weniger als 20 % bis mehr als 90 %.
Beobachtung[1]In den europäischen Daten lag der Anteil an Helianthus-Pollen im Mittel bei 56,7 % (SD 24,2, n = 229), mit einem angegebenen Bereich von 12,0 bis 92,0 %, der nach Darstellung der Autoren 95 % der Proben abdeckt.
Beobachtung[1]Die sensorische Analyse beschreibt seinen Farbton als leuchtend gelb.
Beobachtung[1]Die Farbe lag im Mittel bei 52,4 mm Pfund (SD 9,0, n = 189), mit einem angegebenen Bereich von 35,0 bis 70,1 mm Pfund, der nach Darstellung der Autoren 95 % der Proben abdeckt.
Beobachtung[1]Geruch und Aroma werden beide als blumig und frisch-fruchtig (fruchtig), warm und pflanzlich beschrieben.
Beobachtung[1]
Zusammensetzung
Die elektrische Leitfähigkeit lag im Mittel bei 0,34 mS/cm (SD 0,08, n = 272), mit einem angegebenen Bereich von 0,23 bis 0,51 mS/cm, der nach Darstellung der Autoren 95 % der Proben abdeckt.
Beobachtung[1]Glucose lag im Mittel bei 37,4 g/100 g (SD 1,5, n = 177), mit einem angegebenen Bereich von 34,5 bis 40,4 g/100 g, der nach Darstellung der Autoren 95 % der Proben abdeckt.
Beobachtung[1]Fructose lag im Mittel bei 39,2 g/100 g (SD 1,6, n = 178), mit einem angegebenen Bereich von 36,1 bis 42,4 g/100 g, der nach Darstellung der Autoren 95 % der Proben abdeckt.
Beobachtung[1]Das Verhältnis von Glucose zu Wasser lag im Mittel bei 2,10 (SD 0,13, n = 153), mit einem angegebenen Bereich von 1,84 bis 2,35, der nach Darstellung der Autoren 95 % der Proben abdeckt.
Beobachtung[1]
Kristallisation und Lagerung
Der Honig kristallisiert wegen seines hohen Glucosegehalts rasch und oft hart.
Bestätigter Fakt[1]
Honey Odyssey beschreibt Zusammensetzung, Herkunft und Tradition. Es gibt keine medizinischen Ratschläge und macht keine gesundheitsbezogenen Aussagen.
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Quellen
- Persano Oddo L., Piro R. (2004) Main European unifloral honeys: descriptive sheets. Apidologie 35 (Suppl. 1), S38-S81. Link
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