Honey Odyssey

Bienenpflanze, Mitteleuropa

Calluna vulgaris

(L.) Hull

Besenheide, Heidekraut

Die Besenheide ist ein immergrüner Zwergstrauch der Heiden, Moore und mageren Weiden, der im Spätsommer blüht; das Bieneninstitut Celle gibt Anfang August bis Mitte September als normale Blütezeit an. Sie kann große Mengen Nektar und Pollen liefern. Ihr Honig ist gelartig und thixotrop, daher müssen die Waben vor dem Schleudern gestippt werden.

Calluna vulgaris
Foto: Ryan Hodnett, CC BY-SA 4.0

Was wir wissen

Mit dieser Pflanze verbundene Bienen

Woran man sie erkennt

  • Ein reich verzweigter Zwergstrauch, meist 10 bis 50 cm hoch, selten bis 90 cm, mit bogig aufsteigenden Trieben.

    Bestätigter Fakt[1]
  • Die immergrünen Blätter sind nur 1 bis 3 mm lang, stehen in vier Reihen und überlappen sich dachziegelartig.

    Bestätigter Fakt[1]

Wann sie blüht

  • Info Flora gibt August bis Oktober als Blütezeit in der Schweiz an.

    Bestätigter Fakt[1]
  • Das Bieneninstitut Celle in Niedersachsen gibt an, dass die Besenheide normalerweise von Anfang August bis Mitte September blüht.

    Bestätigter Fakt[2]

Wo sie wächst

  • In der Schweiz wächst sie in Zwergstrauchheiden, in Mooren und auf mageren Weiden, von der kollinen bis zur alpinen Stufe.

    Bestätigter Fakt[1]

Was sie Bienen bietet

  • Pladias nennt sowohl Wind- als auch Insektenbestäubung, mit Honigbiene, Hummeln und Schwebfliegen als Hauptbestäubern.

    Angabe des Betriebs[3]
  • Die Besenheide kann große Mengen Nektar und Pollen liefern.

    Angabe des Betriebs[2]
  • Während der Heideblüte fliegen Honigbienen intensiv in die Heidebestände.

    Beobachtung[2]

Honig

  • Ungestört hat geschleuderter Heidehonig eine gallertartige Konsistenz.

    Bestätigter Fakt[2]
  • Beim Stippen wird der Honig kurzzeitig flüssig und erstarrt dann wieder; dieses umkehrbare Verhalten heißt Thixotropie und unterscheidet Besenheide- von Erica-Honig.

    Bestätigter Fakt[2]
  • Die Waben müssen vor dem Schleudern gestippt werden, sonst würde der Honig in der Schleuder nicht aus den Zellen laufen.

    Bestätigter Fakt[2]
  • Heidehonig reicht von rötlich-braun bis dunkelbeige und hat einen typisch herben, aromatischen, mitunter leicht bitteren Geschmack.

    Bestätigter Fakt[2]

Quellen

  1. Info Flora, das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora. Species page: Calluna vulgaris (L.) Hull. Description text from Flora Helvetica (2018); habitat types from Delarze et al. (2015). Accessed 19 Oct 2026. Link
  2. von der Ohe, W. & von der Ohe, K. (2020). Heidetracht und Heidehonig. LAVES Institut für Bienenkunde Celle (Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit). Link
  3. Pladias, Database of the Czech Flora and Vegetation. Taxon data: Calluna vulgaris. Accessed 19 Oct 2026. Link
  4. Else, G. R. Colletes succinctus (Linnaeus, 1758). Species account, Bees, Wasps and Ants Recording Society (BWARS). Link

Zuletzt geprüft: 20. Oktober 2026. Jede Aussage auf dieser Seite wurde mit der zitierten Quelle abgeglichen.