Honey Odyssey

Bienenpflanze, Mitteleuropa

Rubus idaeus

L.

Himbeere

Die Himbeere ist ein einheimischer Strauch der Waldlichtungen und Felsschutthalden, der in der Schweiz von Mai bis Juli blüht. Sechs polnische Sorten lieferten 20 bis 26 mg Nektar je Blüte. Hummeln, Honigbienen, Andrena-Bienen und Schwebfliegen besuchen die Blüten.

Rubus idaeus
Foto: Aiwok, CC BY-SA 3.0

Was wir wissen

Woran man sie erkennt

  • Die Pflanze ist 50 bis 150 cm hoch und sommergrün, mit runden einjährigen Ruten, die anfangs bläulich bereift sind und feine, dunkelviolette, bis 2 mm lange Stacheln tragen.

    Bestätigter Fakt[1]
  • Die Blätter sind dreiteilig oder, an den Ruten, gefiedert mit fünf oder sieben unterseits dicht weißfilzigen Teilblättchen; die Blüten sind weiß mit schmal-ovalen, etwa 5 mm langen Kronblättern.

    Bestätigter Fakt[1]
  • Die rote, ungefähr kugelige Frucht von etwa 1 cm Durchmesser löst sich beim Pflücken vom kegelförmigen Blütenboden.

    Bestätigter Fakt[1]

Wann sie blüht

  • Info Flora gibt die Blütezeit der Himbeere in der Schweiz mit Mai bis Juli an.

    Bestätigter Fakt[1]

Wo sie wächst

  • Info Flora führt die Himbeere als in der Schweiz einheimisch, wachsend in Waldlichtungen und auf Felsschutthalden von der kollinen bis zur subalpinen und gelegentlich alpinen Stufe.

    Bestätigter Fakt[1]

Was sie Bienen bietet

  • Die tschechische Datenbank Pladias gibt Insektenbestäubung und Selbstbestäubung an, mit Honigbiene und Hummeln an erster Stelle im Bestäuberspektrum, gefolgt von Fliegen und Schmetterlingen.

    Bestätigter Fakt[2]
  • In einer polnischen Plantagenstudie produzierten sechs Himbeersorten im Durchschnitt 20,2 bis 26,4 mg Nektar je Blüte mit einer Zuckerkonzentration von 34,6 bis 47,3 Prozent.

    Bestätigter Fakt[3]
  • Als Zucker ausgedrückt, sonderten diese polnischen Sorten 6,9 bis 12,2 mg Zucker je Blüte ab.

    Bestätigter Fakt[3]
  • Dieselbe Arbeit stellt fest, dass Himbeerblüten vor allem von Hummeln, Honigbienen, Solitärbienen und Fliegen besucht werden.

    Bestätigter Fakt[3]
  • Eine schottische Doktorarbeit zu wilden und angebauten Himbeeren fand, dass Hummeln etwa 60 Prozent aller Blütenbesuche ausmachten, während Honigbienen, Andrena-Arten und Schwebfliegen den größten Teil des Rests stellten.

    Bestätigter Fakt[4]
  • In dieser schottischen Studie boten junge Himbeerblüten sowohl Nektar als auch Pollen, während mittelalte und alte Blüten nur noch Nektar boten, in abnehmender Menge.

    Bestätigter Fakt[4]

Honig

  • Unter Berufung auf ältere Literatur geben die polnischen Autoren für die Himbeere einen geschätzten Honigertrag von 42,8 bis 238,2 kg je Hektar an.

    Angabe des Betriebs[3]

Quellen

  1. Info Flora. Rubus idaeus L.. Online species page, Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora (text from Flora Helvetica). Link
  2. Pladias: Database of the Czech Flora and Vegetation. Rubus idaeus, taxon data page. Link
  3. Kostryco M, Chwil M. (2022) Nectar Abundance and Nectar Composition in Selected Rubus idaeus L. Varieties. Agriculture 12(8): 1132. doi:10.3390/agriculture12081132 Link
  4. Bataw AAM. (1996) Pollination ecology of cultivated and wild raspberry (Rubus idaeus) and the behaviour of visiting insects. PhD thesis, University of St Andrews. Abstract read on the St Andrews Research Repository. Link

Zuletzt geprüft: 30. Oktober 2026. Jede Aussage auf dieser Seite wurde mit der zitierten Quelle abgeglichen.